mein t-punkt

8. September 2010

die deutsche post macht auch telefon und heißt daher schon lange telekom. die telekom gibt sich gern magentamodern mit eigenem klingelton, den ich, wem geht’s ähnlich?, schon lange nicht mehr hören kann.

jetzt folgt die odyssee, unsere ganz persönliche t-punkt-odyssee:

sie beginnt, wie viele t-punkt-geschichten beginnen, mit dem wunsch nach einem schicken neuen g4 i-phone von apple. das gibt es nur bei der telekom, aber nicht wirklich, weil die telekom keine g4 i-phones hat. das ist unlogisch aber die wahrheit.

kein problem, wir warten gerne auf unsere 2 geschäfts-handys. dauert ja nur 3 bis 4 wochen.

nach dreieinhalb wochen kommt ein anruf: wir hätten die möglichkeit, entweder jetzt in den mobilfunkvertrag einzusteigen. dann betrüge die lieferzeit 3-4 wochen. oder wir warteten ab, dann kämen wir irgendwann in etwa 6-8 wochen in die zuteilung der g4 i-phones.

wie? noch mal 4 wochen warten und bezahlen, für einen mobilfunktarif, den ich nicht nutzen kann?, frag ich.

oder 6-8 wochen warten, sagt der t-andere.

geht doch gar nicht, sage ich, und will meinen t-berater sprechen.

geht nicht, sagt der andere, aber ich könne ja die 2828 wählen. mit dem handy kostenlos.

aber ich hab doch gar keins, erwidere ich. das sieht er denn auch ein.

tage später, nach ewigem hin und her, vereinbaren wir, dass wir die g4 i-phones in drei wochen bekommen, aber bis dahin auch nichts bezahlen.

dann ruft unser t-berater an, macht alles rückgängig und bringt später zwei leih-handys. wir sollten doch besser nur mit ihm kommunizieren nicht mit der hotline. blöderweise stellt sich heraus, dass das eine handy das falsche ladegerät dabeihat und beim anderen die hintere abdeckung fehlt.

kein problem, der t-mensch bringt uns ersatz.

nach einem wochenende voller mobilität will ich meinen handyersatz aufladen, aber das akkuladegerät macht keinerlei anstalten, irgendetwas zu laden. also ruf ich an.

nein, mein t-berater und seine vertretung seien im außendienst und überhaupt jetzt im urlaub.

kein problem, sage ich, ich brauch ein neues akkuladegerät.

ich solle die 2828 wählen, sagt der andere.

geht nich, sage ich, weil akku leer.

dann halt die kostenpflichtige 0180 nummer

will ich nicht, sage ich, weil er mir ja sicherlich direkt weiterhelfen könne.

könne er nicht, sagt er.

doch, konnte der andere auch, sage ich.

nein, sagt der.

doch.

und so weiter, bis er denn doch verspricht für mich bei der 2828 nachzufragen.

tatsächlich ruft er nach 15 minuten zurück und behauptet ich hätte gar keinen vertrag mit handy. und ich solle doch besser selbst mit 2828 sprechen.

das ist unter aller sau, will ich rufen, denke aber daran, dass ich in der letzten woche viel mit sauen zu tun hatte und das sind arme, aber nette viecher und sage: unter aller kanone. weiß aber gar nicht, warum.

ich nettes viech ruf also die nummer an. vom festnetz.

es piept der automat: wenn sie einen kundenberater sprechen wollen, sprechen sie jetzt. bitte geben sie ihre mobilfunknummer an… entschuldigung, ich habe sie nicht richtig verstanden, mein fehler, ich verbinde sie nun mit dem nächsten freien mitarbeiter.

dudeldudel…

an meinen display ist ein zähler für kosten. der rattert. 60 cent, 72 cent…

ich vernehme endlich eine menschliche stimme.

dajdhku, mein name, was kann ich für die tun?

akkuladegerät, sage ich und warte darauf weiter verbunden zu werden.

wie bitte?

ach so, ja, ich schildere meinen fall.

dann müssen sie sich an den wenden, der ihnen das handy geliehen hat, sagt der andere t-mensch.

hab ich, der hat mich an sie verwiesen, sage ich.

da kann ich ihnen nicht weiterhelfen, sagt der

kann nicht sein, sage ich

doch.

nein.

tschuldigung, das ist blödsinn, sage ich, ich brauche nur ein akkuladegerät.

stille.

ich: hallo?

fragend im leeren raum.

stille

tot

aufgelegt.

natürlich versuche ich wutentbrannt meinen t-menschen anzurufen. auch tot. nur der AB. ich quatsch meinen namen drauf und meine telefonnummer. die vom festnetz, klar.

und warte…

nachdem uns inzwischen zweimal konkrete termine genannt worden waren, bis wann unsere i-phones kommen sollten, ist nichts passiert. WIR haben angerufen, gemailt und getwittert (@telekom_hilft). niemand kann sagen, wann die teile verfügbar sein werden. inzwischen warten wir seit 11 wochen. auf unsere e-mails antwortet schon niemand mehr, wenn wir anrufen, nimmt keiner ab.

in solchen fällen wünsche ich mir die „apfel-z-taste“ fürs leben. rückgängig machen!

zeitung vs social web oder: schlag mal ne fliege mit dem ipad

17. August 2010

mein kommentar zum brand eins interview mit oliver gassner und weiteren social-media-kennern

fietz#1 – am 17.08.2010 08:23 – (Antwort): erster!
ich frage mich, ob oder besser: wieviel angst die zeitungen vor den social media haben müssen. früher dachte man auch, mit dem computer würde das büro papierlos. die frage ist also: was kann die gedruckte tageszeitung, was social media nicht können?
ehrlich gesagt, hat die tageszeitung da nicht viel zu bieten. außer die gewohnheit zu befriedigen, beim frühstück mit einem stück papier zu sitzen. und für den biomüll natürlich…

Mehr lesen: http://blog.oliver-gassner.de/index.php?url=archives/4548-brand-eins-Online-Die-Guten-sind-immer-die-Ersten-Das-Interview-ist-jetzt-online….html#ixzz0wwePzXWQ
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Blog #1

6. Juli 2010

der werbeblog

der werbeblock: altertümliche form der werbung, die bis ins frühe 21. jahrhundert  in sogenannten fernsehern geschaltet wurde. menschen saßen allein oder in gruppen um filmwiedergabegeräte, in denen programme unveränderbar abliefen und von werbespots unterbrochen wurden. diese spots liefen hintereinander im werbeblock ab.

der werbeblog:
kommunikation verändert sich. werbung verändert sich. der werbeblog will sich kritisch damit auseinandersetzen. will anregungen geben für die kommunikation, die werbung, das marketing. dieser werbeblog stammt von ad-lake. der werbeblog ist keine selbstbeweihräucherungsplattform, sucht nicht zwanghaft nach themen und ersetzt keine newsseite, nach dem motto: schaut, was wir tolles für unsere kunden getan haben!

viel spaß und anregende unterhaltung beim werbeblog.

wir feuen uns auf feedback.